Regulatorik · NIS2

NIS2-Maßnahmen in kontrollierbare IT- und Sicherheitsprozesse überführen.

Ob direkt betroffen oder über Kunden und Lieferketten gefordert: Wir unterstützen Sie dabei, Cybersicherheitsmaßnahmen praktisch umzusetzen – mit verknüpften technischen Kontrollen, Verantwortlichkeiten und wiederholbaren Nachweisen.

Stand 04.08.2026

Das deutsche NIS-2-Umsetzungsgesetz ist am 6. Dezember 2025 in Kraft getreten. Betroffenheit und konkrete Pflichten richten sich nach dem geltenden deutschen Rechtsrahmen, Unternehmensmerkmalen und Sektor. Eine individuelle Prüfung bleibt erforderlich.

Typische Maßnahmenlücken

Wo Anforderungen im IT-Alltag häufig nicht durchgängig umgesetzt sind.

Betroffenheit ist ungeklärt

Unternehmensstruktur, Sektor, Größe und registrierungspflichtige Einrichtungen sind ohne dokumentierte Bewertung.

Risiken bleiben toolzentriert

Befunde aus Scannern und Secure Scores sind nicht mit kritischen Services, Assets und Ownern verbunden.

Zugriffe sind nicht risikoadäquat

MFA, privilegierte Rechte, Offboarding und regelmäßige Reviews sind uneinheitlich.

Die Meldung von Vorfällen ist nicht vorbereitet

Rollen, Eskalation, Meldefristen, Kommunikation und Faktenlage sind nicht geübt.

Lieferketten werden punktuell geprüft

Kritische IT-Dienstleister, technische Außenrisiken und Exit-Abhängigkeiten sind nicht kontinuierlich gesteuert.

Wiederherstellung ist nicht nachgewiesen

Backup, Wiederanlaufziele (RPO/RTO) und Restore-Übungen greifen nicht zusammen.

Ausgewählte Umsetzungsbeiträge

Maßnahmen statt allgemeiner Compliance-Versprechen.

Manche Maßnahmenbereiche setzen wir unmittelbar um, für andere schaffen wir Voraussetzungen oder liefern Beiträge im passenden Kontext.

Risikomanagement

Assets, Bedrohungsszenarien, Kontrollen und Maßnahmen werden nachvollziehbar bewertet.

Primärer Beitrag
Incident Handling

Erkennung, Rollen, Eskalation, Wiederherstellung, Kommunikation und Nachweise werden verbunden.

Primärer Beitrag
Business Continuity und Backup

Kritische Daten und Services erhalten RPO/RTO, Runbooks und geprüfte Restore-Szenarien.

Primärer Beitrag
Lieferkettensicherheit

Kritische Dienstleister werden inventarisiert, bewertet, überwacht und mit Exit-Szenarien versehen.

Primärer Beitrag
Zugriffskontrolle und MFA

Identitäten, privilegierte Rechte und Authentisierung werden risikobasiert gesteuert.

Primärer Beitrag
Asset-, Schwachstellen- und Lifecycle-Steuerung

Bestände, Endpunkte, Risiken abgekündigter Systeme (End of Life) und Maßnahmen werden dauerhaft kontrolliert.

Unterstützend
Technische und organisatorische Maßnahmen

Ein verbundenes Umsetzungsmodell.

Produktkonfigurationen wirken erst, wenn Richtlinien, Owner, Freigaben, Kontrollrhythmen und Incident-Wege dieselbe Zielsetzung tragen.

Technische Komponenten

Kontrollen und Plattformfunktionen

  • Entra MFA, Conditional Access, PIM und Access Reviews
  • Intune, Defender und Security- beziehungsweise Compliance-Signale
  • Microsoft- oder AvePoint-Backup für definierte Workloads
  • LocateRisk für externe Angriffsflächen- und Vendor-Signale
  • Jira Service Management und Assets für Incidents, Changes, CMDB und Maßnahmen
Organisatorische Maßnahmen

Verantwortung und Nachweis

  • Betroffenheits- und Scope-Klärung durch zuständige Fach- und Rechtsrollen
  • Risikomethode, Risk Owner und Management-Entscheidungen
  • Incident-, Eskalations- und Kommunikationsverfahren
  • Backup-, Wiederanlauf- und Übungsplanung
  • Lieferantenkritikalität, Due Diligence und Exit
  • Schulungen, Wirksamkeitsprüfungen und Verbesserungsprozess
Passende Lösungen

Von der NIS2-Anforderung zur umsetzbaren Lösung.

Lösung

Passwortmanagement

Mitarbeitende melden sich sicher an, ohne Zugangsdaten improvisiert verwalten oder weitergeben zu müssen.

Lösung

Multi-Faktor-Authentifizierung

Je sensibler der Zugriff, desto stärker die Anmeldung – nach Rolle, Gerät und Risiko.

Lösung

Berechtigungsmanagement

Jeder Zugriff besitzt einen nachvollziehbaren Zweck, eine verantwortliche Freigabe und ein überprüfbares Ende.

Lösung

User Lifecycle Management

Ein HR-Ereignis löst eine verantwortete, fristgerechte und überprüfbare Kette technischer und organisatorischer Maßnahmen aus.

Lösung

Asset-Management

Assets stehen in einem Inventar und sind mit Verantwortung, Kritikalität, Services, Risiken und Lebenszyklus verbunden.

Lösung

M365 Workspace-Governance

Jeder Workspace besitzt einen erkennbaren Zweck, verantwortliche Owner, passende Schutzregeln und einen definierten Lebenszyklus.

Lösung

Backup & Cyber Resilience

Kritische Daten und Identitätskonfigurationen lassen sich nach definierten Prioritäten, Rollen und Zeitvorgaben wiederherstellen.

Lösung

Endpoint Management

Nur geeignete, verwaltete oder angemessen geschützte Geräte greifen auf Unternehmensdaten zu – ohne den Arbeitsalltag unnötig zu blockieren.

Lösung

IT-Vendormanagement

Kritische IT-Dienstleister werden nach einheitlichen Kriterien ausgewählt, überwacht, gesteuert und bei Bedarf kontrolliert abgelöst.

Lösung

IT-Risikoanalyse

Risiken sind nachvollziehbar bewertet, einem Verantwortlichen zugeordnet und mit priorisierten Maßnahmen oder dokumentierter Akzeptanz verbunden.

Lösung

IT-Service-, Incident-, Change-Management

Anfragen, Störungen und Änderungen folgen verständlichen Wegen, nutzen denselben Servicekontext und erzeugen nachweisbare Verbesserungen.

Lösung

System Lifecycle Management

Lebenszyklusrisiken werden frühzeitig sichtbar und in Wartung, Investition, Ablösung oder kontrollierte Stilllegung übersetzt.

FAQ

Fragen vor dem Start.

Ist jedes Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden automatisch betroffen?

Nein. Größe ist nur ein Teil der Einordnung. Sektor, Tätigkeit, Unternehmensstruktur, Sondertatbestände und der deutsche Rechtsrahmen müssen gemeinsam geprüft werden.

Reicht ein Security Assessment für NIS2?

Nein. Ein Assessment liefert eine Ausgangslage. NIS2-bezogene Cybersicherheit erfordert verantwortete Maßnahmen, Betriebsprozesse, Incident-Fähigkeit, Lieferantensteuerung und wiederholte Wirksamkeitsprüfung.

Kann Microsoft Secure Score die NIS2-Konformität messen?

Nein. Secure Score kann technische Empfehlungen und relative Verbesserungssignale liefern. Er bildet weder den vollständigen gesetzlichen Scope noch organisatorische Prozesse, Risikoakzeptanz oder Unternehmenskontext ab.

Eine Maßnahmenlücke in einen umsetzbaren Auftrag übersetzen.

Sie schildern die Lücke, wir ordnen betroffene Systeme und Verantwortlichkeiten ein – und benennen ein prüfbares Ergebnis.

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