Jedes Szenario definiert zuerst, was verbunden und was abgegrenzt wird – Dienste, Daten, Identitäten, Administration.
Multi-Tenant-Collaboration
Zusammenarbeit über Grenzen – getrennt, wo es sein muss, verbunden, wo es hilft. Unternehmensgruppen teilen Dienste ohne Durchgriff, Gremien arbeiten in Räumen, die sie selbst steuern, ein Carve-out ist am Stichtag arbeitsfähig. Und jede Mitgliedschaft hat einen Grund, ein Ablaufdatum und jemanden, der sie verantwortet – auch bei Externen.
Woran Zusammenarbeit über Grenzen scheitert.
Standardfreigaben kennen nur innen und außen: Gastzugriffe bleiben ewig, Gremienunterlagen laufen per Mail – und beim Carve-out läuft die Trennung noch, wenn die neue Organisation längst arbeiten muss.
Getrennte Tenants, gemeinsamer Bedarf
Gesellschaften brauchen gemeinsame Teams und Dienste – heute behilft man sich mit Doppelkonten und Weiterleitungen.
Gremienunterlagen per E-Mail
Sitzungsunterlagen gehen als Anhang an private Postfächer – wer sie weiterleitet, sieht niemand.
Die IT kann mitlesen
Die Ablage des Betriebsrats liegt in der IT des Arbeitgebers – einen Raum ohne Einsichtsmöglichkeit durch Geschäftsführung und Unternehmens-IT gibt es nicht.
Day 1 unter Zeitdruck
Die neue Organisation muss am Stichtag arbeiten, obwohl Daten- und Identitätstrennung noch läuft – und die Übergangsleistungen der abgebenden Seite (TSA) kosten, solange sie weiterlaufen.
Wo Sie ansetzen können.
Wo drückt es zuerst – Unternehmensgruppe, Aufsichtsrat, Betriebsrat oder Carve-out? Jede der vier Lösungen packt eines dieser Probleme an der Wurzel.
M365 für Unternehmensgruppen
Mehrere Tenants, eine geregelte Zusammenarbeit: gemeinsame Teams und Dienste ohne Zweitkonto und Mail-Weiterleitung. Wer worauf zugreift, ist je Verbindung entschieden und dokumentiert – automatisiert umgesetzt, mit eingebauten Kontrollen.
M365 für Aufsichts- und Verwaltungsräte
Sitzungsunterlagen liegen an einem Ort, den das Gremienbüro steuert – mit einer Anmeldung, die für externe Mitglieder funktioniert, und einem geregelten Weg für Eintritt, Vertretung und Ausscheiden.
M365 für Betriebsräte
Das Gremium verantwortet seinen Bereich selbst: Ablagen ohne Einsichtsmöglichkeit durch Geschäftsführung und Unternehmens-IT, jeder verbleibende Admin-Eingriff protokolliert und für das Gremium nachvollziehbar – und Mitgliederwechsel wirken nach jeder Wahl automatisiert.
M365 für Carve-outs & Spin-offs
Am Stichtag ist die neue Organisation arbeitsfähig, und die Trennung kommt zu Ende: Daten und Identitäten migriert, Altzugriffe entzogen, die Übergangsleistungen abgeschaltet.
Was bei uns immer gilt.
Vertraulichkeit wird aus Sicht von Aufsichtsrat, Betriebsrat oder Beteiligung gedacht – inklusive der Frage, wer technisch mitlesen könnte und wie das Gegenteil nachgewiesen wird.
Carve-outs und neue Strukturen können am Morgen des Stichtags arbeiten – Zugänge, Kommunikation, Datenräume stehen bereit. Der Betrieb danach ist geregelt, inklusive TSA-Exit.
Mitgliedschaften werden regelmäßig bestätigt – was niemand mehr bestätigt, endet. Austritt und Mandatsende entziehen Zugriffe von selbst, bei internen wie externen Mitgliedern.
Vom Szenario-Zuschnitt bis in den laufenden Betrieb.
Der Einstieg ist risikobasiert und sauber abgegrenzt – das Regelwerk wächst im Projekt mit.
Womit wir umsetzen – und wofür Sie Nachweise bekommen.
Die Hersteller liefern die Werkzeuge. Die DSGVO setzt den Rahmen, wenn Gesellschaften personenbezogene Daten gemeinsam nutzen – ein Konzernprivileg kennt sie nicht. NIS2, DORA und TISAX verlangen geregelte Zugriffe, gerade über Organisationsgrenzen hinweg.
Womit fangen wir bei Ihnen an?
Wir wählen gemeinsam die Lösung mit dem größten unmittelbaren Hebel und grenzen den ersten Schritt sauber ab.