Regulatorik · DORA

DORA-Anforderungen in prüfbare IKT-Risiko- und Betriebsmaßnahmen übersetzen.

Wir unterstützen Finanzunternehmen und ihre Dienstleister dabei, Umsetzungslücken in IKT-Risikomanagement, Resilienz, Incident- und Drittparteiensteuerung zu schließen – technisch und organisatorisch.

Stand 04.08.2026

Die Verordnung (EU) 2022/2554 über digitale operationale Resilienz im Finanzsektor wird seit dem 17. Januar 2025 angewendet. Sie betrifft definierte Finanzunternehmen und schafft einheitliche Anforderungen an IKT-Risiken, Vorfälle, Tests und IKT-Drittdienstleister.

Typische Maßnahmenlücken

Wo Anforderungen im IT-Alltag häufig nicht durchgängig umgesetzt sind.

Das IKT-Risikobild ist zersplittert

Assets, kritische oder wichtige Funktionen, Kontrollen und Maßnahmen werden in getrennten Registern geführt.

Incident-Daten sind nicht ausreichend strukturiert

Klassifizierung, Zeitpunkte, Auswirkungen, Eskalation und Nachweise lassen sich nicht zuverlässig zusammenführen.

Wiederherstellung ist ungeprüft

Backup existiert, aber Wiederanlauf, RPO/RTO, Berechtigungen und Fachabnahme sind ungeübt.

Das Informationsregister ist lückenhaft

Verträge, Leistungen, Subdienstleister, Kritikalität und Exit-Abhängigkeiten sind nicht aktuell verknüpft.

Changes und Lifecycle erzeugen Risiken

Abgekündigte Systeme (End of Life), Ausnahmen und Änderungen werden nicht ausreichend mit kritischen oder wichtigen Funktionen und Risikoakzeptanz verbunden.

Nachweise sind nicht betriebsnah

Kontrollnachweise entstehen erst kurz vor der Prüfung – der Regelbetrieb erzeugt sie nicht von selbst.

Ausgewählte Umsetzungsbeiträge

Maßnahmen statt allgemeiner Compliance-Versprechen.

Manche Maßnahmenbereiche setzen wir unmittelbar um, für andere schaffen wir Voraussetzungen oder liefern Beiträge im passenden Kontext.

IKT-Risikomanagement

Assets, Funktionen, Risiken, Kontrollen und Maßnahmen werden in einem gemeinsamen Steuerungsmodell verbunden.

Primärer Beitrag
IKT-Incident-Management

Erfassung, Klassifizierung, Eskalation, Kommunikation und Review werden als durchgängiger Prozess gestaltet.

Primärer Beitrag
Business Continuity, Backup und Restore

Wiederanlaufziele, Runbooks und Tests werden aus Kritikalität abgeleitet.

Primärer Beitrag
Resilienztests

Technische Tests und organisatorische Übungen erzeugen dokumentierte Findings und Verbesserungen.

Unterstützend
IKT-Drittdienstleister

Inventar, Kritikalität, Nachweise, Monitoring, Verträge und Exit werden integriert gesteuert.

Primärer Beitrag
Asset, Change und Lifecycle

Assets, Abhängigkeiten, Änderungen und Risiken abgekündigter Systeme werden nachvollziehbar kontrolliert.

Unterstützend
Technische und organisatorische Maßnahmen

Ein verbundenes Umsetzungsmodell.

Produktkonfigurationen wirken erst, wenn Richtlinien, Owner, Freigaben, Kontrollrhythmen und Incident-Wege dieselbe Zielsetzung tragen.

Technische Komponenten

Kontrollen und Plattformfunktionen

  • Microsoft Entra, Intune, Defender und Purview für kontrollierte IKT-Nutzung
  • Microsoft 365 Backup oder AvePoint Cloud Backup für definierte Wiederherstellungsszenarien
  • Jira Service Management und Assets für Incidents, Changes, Register und Maßnahmen
  • LocateRisk für externe Angriffsflächen- und Lieferantenbeobachtung
  • AvePoint Governance und Migration für M365-Lifecycle- und Transformationsszenarien
Organisatorische Maßnahmen

Verantwortung und Nachweis

  • IKT-Risikomanagementrahmen und benannte Verantwortlichkeiten
  • Kritische oder wichtige Funktionen, Assets und Abhängigkeiten
  • Incident-Klassifizierung, Eskalation und Review
  • Business-Continuity-, RPO/RTO- und Testprozesse
  • Informationsregister, Kritikalität, Monitoring und Exit
  • Kontrollnachweise und Management-Reporting aus dem Regelbetrieb
Passende Lösungen

Von der DORA-Anforderung zur umsetzbaren Lösung.

Lösung

Berechtigungsmanagement

Jeder Zugriff besitzt einen nachvollziehbaren Zweck, eine verantwortliche Freigabe und ein überprüfbares Ende.

Lösung

User Lifecycle Management

Ein HR-Ereignis löst eine verantwortete, fristgerechte und überprüfbare Kette technischer und organisatorischer Maßnahmen aus.

Lösung

Asset-Management

Assets sind gezählt und mit Verantwortung, Kritikalität, Services, Risiken und Lebenszyklus verbunden.

Lösung

M365 Workspace-Governance

Jeder Workspace besitzt einen erkennbaren Zweck, verantwortliche Owner, passende Schutzregeln und einen definierten Lebenszyklus.

Lösung

Backup & Cyber Resilience

Kritische Daten und Identitätskonfigurationen lassen sich nach definierten Prioritäten, Rollen und Zeitvorgaben wiederherstellen.

Lösung

Endpoint Management

Nur geeignete, verwaltete oder angemessen geschützte Geräte greifen auf Unternehmensdaten zu – ohne den Arbeitsalltag unnötig zu blockieren.

Lösung

IT-Vendormanagement

Kritische IT-Dienstleister werden nach einheitlichen Kriterien ausgewählt, überwacht, gesteuert und bei Bedarf kontrolliert abgelöst.

Lösung

IT-Risikoanalyse

Risiken sind nachvollziehbar bewertet, einem Verantwortlichen zugeordnet und mit priorisierten Maßnahmen oder dokumentierter Akzeptanz verbunden.

Lösung

IT-Service-, Incident-, Change-Management

Anfragen, Störungen und Änderungen folgen verständlichen Wegen, nutzen denselben Servicekontext und erzeugen nachweisbare Verbesserungen.

Lösung

System Lifecycle Management

Lebenszyklusrisiken werden frühzeitig sichtbar und in Wartung, Investition, Ablösung oder kontrollierte Stilllegung übersetzt.

Lösung

M365 für Carve-outs & Spin-offs

Die neue Organisation ist am Day 1 arbeitsfähig und verlässt Übergangsleistungen mit kontrollierten Daten, Identitäten und Betriebsprozessen.

FAQ

Fragen vor dem Start.

Ist DORA nur ein IT-Sicherheitsstandard?

Nein. DORA ist eine EU-Verordnung für digitale operationale Resilienz im Finanzsektor und verbindet Governance, IKT-Risikomanagement, Vorfälle, Tests, Drittparteien und Aufsicht.

Ersetzt NIS2 die DORA-Anforderungen?

Nein. Für bestimmte Finanzunternehmen wirkt DORA als sektorspezifischer Rahmen. Abgrenzung und mögliche zusätzliche Pflichten müssen im Einzelfall geprüft werden.

Kann ein Backup-Produkt DORA erfüllen?

Nein. Backup ist ein Baustein. DORA-bezogene Resilienz umfasst auch Governance, Kritikalität, Wiederanlauf, Incident-Verfahren, Tests, Drittparteien und Nachweise.

Eine Maßnahmenlücke in einen umsetzbaren Auftrag übersetzen.

Sie schildern die Lücke, wir ordnen betroffene Systeme und Verantwortlichkeiten ein – und benennen ein prüfbares Ergebnis.

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