Störungen laufen per Zuruf, Änderungen ohne Spur.
Anliegen kommen auf dem Flur, am Telefon und im Chat an, priorisiert wird nach Lautstärke – und wenn ein Prüfer fragt, wer die letzte Änderung am Buchhaltungssystem freigegeben hat, gibt es keine Antwort. Gleichzeitig kehren dieselben Störungen wieder, weil Lösungen in Köpfen bleiben und Änderungen sich gegenseitig in die Quere kommen. Wir geben Ihnen ein Betriebsmodell, in dem jede Anfrage, jede Störung und jede Änderung einen definierten Weg hat – dokumentiert, automatisiert, mit Kontrollen, die den Nachweis gleich miterzeugen.
Geregelter Umgang mit Vorfällen, nachvollziehbare Änderungen: Externe Treiber.
„Bewältigung von Sicherheitsvorfällen“ – § 30 Abs. 2 Nr. 2 BSIG (EU: Art. 21 Abs. 2 lit. b). Definierte Prioritäten, Rollen und Eskalationswege zahlen auf diese Anforderung ein – und liefern die Faktenbasis mit Zeitstempeln, falls eine Meldung fällig wird.
Ein Prozess für die Behandlung IKT-bezogener Vorfälle: erkennen, aufzeichnen, kategorisieren, eskalieren und nachbereiten (Art. 17). Ein geführter Störungsprozess mit Klassifizierung, Rollen und Kommunikationswegen unterstützt genau diese Vorgaben.
VDA ISA 6 fragt nach dem Umgang mit Sicherheitsereignissen und -vorfällen: melden, bearbeiten, aus Vorfällen lernen. Dokumentierte Abläufe mit Vorgangshistorie machen das prüfbar.
Risikofragebögen fragen, ob es einen dokumentierten Prozess für Sicherheitsvorfälle gibt und wie schnell reagiert wird – im Schadenfall zählt zusätzlich die Chronologie. Ein Prozess mit Protokoll liefert Antworten und Zeitstempel aus demselben System.
Unsere technische Basis.
Angepasst an Ihre Umgebung und Lizenzen.
01 · Zielsysteme
Ihre IT-Landschaft von Microsoft 365 bis zu den Fachsystemen – dort wirken Störungen und Änderungen. Der Bestand aus Assets in Jira Service Management liefert den Kontext, welches System welchen Service trägt.
02 · Durchführung & Self-Service
Das Hilfe-Center in Jira Service Management macht Services bestellbar und Störungen meldbar; Zuordnung, Prioritäten, Genehmigungen und Benachrichtigungen laufen automatisiert.
03 · Prozess-Dokumentation & Ablauf
Jede Meldung wird ein Vorgang mit Spur, jede Änderung einer mit Freigabe – festgehalten in Jira Service Management, mit Lösungswissen als Artikel daneben.
Jede Störung bekommt einen Weg, jede Änderung eine Freigabe und eine Spur.
Der Zuschnitt folgt Ihrer Ausgangslage und Lizenzsituation – der Kern ist in jedem Projekt derselbe. Sie nutzen andere Tools? Wir prüfen, wie sich unser Konzept am besten bei Ihnen abbilden lässt.
Betriebs-Befund
Wie Anliegen heute laufen: Kanäle, Zuständigkeiten, ungeregelte Änderungen und wiederkehrende Störungen – priorisiert nach Risiko und Aufwand.
Servicekatalog & Prioritäten
Welche Leistungen die IT erbringt, wer sie verantwortet und in welcher Zeit reagiert wird – als bestellbarer Katalog mit Formularen und Genehmigungen.
Störungs- und Änderungsprozess
Prioritätsstufen, Rollen und Eskalationswege für Störungen; Änderungstypen mit Risikobewertung, Freigabe und Notfallweg – als Abläufe angelegt in Jira Service Management.
Pilot & Umsetzung
Konfigurierte Warteschlangen, Workflows und Automatisierung; die ersten Fälle laufen im neuen Modell, Kennzahlen zeigen, wo nachjustiert wird. Danach folgt Baustein auf Baustein.
Fragen vor dem Start.
Müssen wir Service-, Störungs- und Änderungsmanagement gleichzeitig einführen?
Nein. Die drei Disziplinen greifen ineinander, werden aber als Bausteine eingeführt. Ein abgegrenzter Start – etwa der Umgang mit schwerwiegenden Störungen oder die Änderungsfreigabe für kritische Systeme – zeigt nach wenigen Wochen Wirkung und trägt die nächsten Schritte.
Geht das nur mit Jira Service Management?
Jira Service Management ist die Plattform, mit der Loptr das Modell umsetzt – Servicekatalog, Rollen und Änderungslogik sind aber so beschrieben, dass sie sich auch in einem vorhandenen Ticketsystem abbilden lassen. Was Ihre Umgebung hergibt, gehört in die Prüfung vor dem Start.
Ersetzt der Prozess gesetzliche Meldeverfahren?
Nein. Der interne Prozess liefert Fakten, Zeitstempel und Zuständigkeiten. Ob und wann eine Meldung nach DSGVO, NIS2 oder DORA fällig ist, entscheiden die dafür zuständigen Rollen – mit dem dokumentierten Vorgang als Grundlage.
Wer hat die letzte Änderung an Ihrem wichtigsten System freigegeben?
30 Minuten Ausgangslage besprechen: Sie schildern Stand und Schmerzpunkte – etwa Ticketaufkommen und den letzten ungeplanten Ausfall –, Loptr ordnet ein.
Der passende Einstieg ist manchmal ein anderer.
Hinter einer vollen Ticket-Warteschlange steckt oft ein anderes Thema – vier typische Ausgangslagen:
Oder der Überblick: alle Lösungen im Bereich IT Governance & Cloud Operations →