Regulatorik · DSGVO

DSGVO-Maßnahmen in technische und organisatorische Praxis übersetzen.

Wir unterstützen Sie dabei, Maßnahmenlücken im Umgang mit personenbezogenen Daten zu schließen – mit abgestimmten Zugriffskontrollen, geordneten und verantworteten Datenbeständen (Data Governance), Informationsschutz sowie Lifecycle- und Betriebsprozessen.

Stand 04.08.2026

Die Datenschutz-Grundverordnung gilt seit dem 25. Mai 2018. Sie verlangt risikoadäquate, nachweisbare technische und organisatorische Maßnahmen und schreibt keine einzelne Standardtechnologie vor. Welche Maßnahme angemessen ist, hängt vom Verarbeitungskontext ab.

Typische Maßnahmenlücken

Wo Anforderungen im IT-Alltag häufig nicht durchgängig umgesetzt sind.

Zugriffe sind zu breit

Berechtigungen, geteilte Konten und externe Zugriffe werden nicht ausreichend begrenzt oder überprüft.

Datenbestände sind unklar

Personenbezogene Datenarten, Speicherorte, Owner und Schutzbedarf lassen sich nicht zuverlässig zuordnen.

Löschung bleibt theoretisch

Fristenkataloge sind nicht mit Microsoft-365-Inhalten, Workspaces und Freigaben verbunden.

Wiederherstellung ist nicht geprüft

Verfügbarkeit und Restore-Fähigkeit werden angenommen, aber nicht regelmäßig nachgewiesen.

Auftragsverarbeiter werden uneinheitlich gesteuert

Technische Nachweise, Kritikalität, Verträge und Exit-Prozesse laufen getrennt.

Vorfälle erreichen den Datenschutz zu spät

Zwischen IT-Incident-, Sicherheits- und Datenschutzprozessen gibt es keine geregelte Übergabe.

Ausgewählte Umsetzungsbeiträge

Maßnahmen statt allgemeiner Compliance-Versprechen.

Manche Maßnahmenbereiche setzen wir unmittelbar um, für andere schaffen wir Voraussetzungen oder liefern Beiträge im passenden Kontext.

Zugriffskontrolle

Identitäten, MFA, Berechtigungen und Lifecycle reduzieren unnötige Zugriffe und machen Entscheidungen nachvollziehbar.

Primärer Beitrag
Datenkategorien und Schutzbedarf

Fachliche Datenarten werden mit Schutzklassen, Freigabe- und Weitergaberegeln verbunden.

Primärer Beitrag
Aufbewahrung und Löschung

Fristen, Trigger, Legal Holds, Disposition und Löschung werden technisch-organisatorisch umsetzbar.

Primärer Beitrag
Backup und Wiederherstellung

Kritische Inhalte und Konfigurationen werden nach definiertem Scope und getesteten Runbooks wiederhergestellt.

Unterstützend
Dienstleistersteuerung

Lieferanteninventar, Kritikalität, Nachweise und Exit unterstützen die Kontrolle von Auftragsverarbeitern.

Unterstützend
Incident-Verknüpfung

IT- und Sicherheitsvorfälle werden mit definierten Rollen an Datenschutzbewertung und Meldeentscheidung übergeben.

Unterstützend
Technische und organisatorische Maßnahmen

Ein verbundenes Umsetzungsmodell.

Produktkonfigurationen wirken erst, wenn Richtlinien, Owner, Freigaben, Kontrollrhythmen und Incident-Wege dieselbe Zielsetzung tragen.

Technische Komponenten

Kontrollen und Plattformfunktionen

  • Entra-basierte Authentisierung und Zugriffskontrolle
  • Purview: Vertraulichkeitsbezeichnungen, Verschlüsselung, DLP und Aufbewahrungsrichtlinien
  • Intune- und Defender-Schutz für Endgeräte
  • Microsoft- oder AvePoint-Backup und Restore
  • Jira-basierte Incident-, Vendor- und Nachweisprozesse
Organisatorische Maßnahmen

Verantwortung und Nachweis

  • Verantwortlichkeiten für Daten, Systeme und Zugriffe
  • Risikobasierte Schutz- und Freigaberegeln
  • Aufbewahrungs-, Lösch- und Legal-Hold-Prozess
  • Auftragsverarbeiter- und Lieferantensteuerung
  • Incident-Eskalation zu Datenschutz und Recht
  • Regelmäßige Wirksamkeits- und Ausnahmeprüfung
Passende Lösungen

Von der DSGVO-Anforderung zur umsetzbaren Lösung.

Lösung

Passwortmanagement

Mitarbeitende melden sich sicher an, ohne Zugangsdaten improvisiert verwalten oder weitergeben zu müssen.

Lösung

Multi-Faktor-Authentifizierung

Je sensibler der Zugriff, desto stärker die Anmeldung – nach Rolle, Gerät und Risiko.

Lösung

Berechtigungsmanagement

Jeder Zugriff hat einen nachvollziehbaren Zweck, eine verantwortliche Freigabe und ein überprüfbares Ende.

Lösung

User Lifecycle Management

Ein Personalereignis löst die ganze Kette aus – Konto, Rechte, Gerät und Zugänge, mit Fristen, Verantwortlichen und Nachweisen.

Lösung

Datenkategorie-Management

Eine verständliche Auswahl beschreibt den fachlichen Inhalt – Schutz, Aufbewahrung und Auswertung können daran anschließen.

Lösung

Schutzbedarf und Informationsverschlüsselung

Schutzmaßnahmen folgen einem nachvollziehbaren Bedarf und bleiben für Mitarbeitende im Arbeitsablauf verständlich.

Lösung

Archivierungs- und Löschprozesse

Informationen bleiben so lange wie erforderlich – und werden danach freigegeben und mit Nachweis gelöscht.

Lösung

M365 Workspace-Governance

Jeder Workspace hat einen erkennbaren Zweck, verantwortliche Owner, passende Schutzregeln und einen definierten Lebenszyklus.

Lösung

Backup & Cyber Resilience

Kritische Daten und Identitätskonfigurationen lassen sich nach definierten Prioritäten, Rollen und Zeitvorgaben wiederherstellen.

Lösung

Endpoint Management

Nur geeignete, verwaltete oder angemessen geschützte Geräte greifen auf Unternehmensdaten zu – ohne den Arbeitsalltag unnötig zu blockieren.

Lösung

IT-Vendormanagement

Kritische IT-Dienstleister werden nach einheitlichen Kriterien ausgewählt, überwacht, gesteuert und bei Bedarf kontrolliert abgelöst.

Lösung

IT-Service-, Incident-, Change-Management

Anfragen, Störungen und Änderungen folgen verständlichen Wegen, nutzen denselben Servicekontext und erzeugen nachweisbare Verbesserungen.

Lösung

M365 für Unternehmensgruppen

Gesellschaften bleiben angemessen getrennt und arbeiten dort kontrolliert zusammen, wo die Gruppe gemeinsamen Nutzen benötigt.

Primärquellen

Lesen Sie im Original nach.

Externe Quellen öffnen in einem neuen Tab.

FAQ

Fragen vor dem Start.

Welche DSGVO-Artikel deckt eine Loptr-Lösung ab?

Eine Lösung „deckt“ keinen Artikel vollständig ab. Sie kann einzelne technische und organisatorische Maßnahmen unterstützen – etwa Zugriffsschutz, Speicherbegrenzung oder Wiederherstellung. Die rechtliche Einordnung erfolgt im jeweiligen Verarbeitungskontext.

Ist Verschlüsselung nach DSGVO immer verpflichtend?

Die DSGVO nennt Verschlüsselung als mögliche Maßnahme. Ob, wo und in welcher Form sie angemessen ist, hängt vom Risiko, Zweck, Daten, Empfängern und Prozess ab.

Kann Purview ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten ersetzen?

Nein. Purview kann Datenbestände, Klassifizierung und Schutz unterstützen. Zweck, Rechtsgrundlage, Kategorien betroffener Personen und weitere VVT-Inhalte benötigen einen eigenen Datenschutzprozess.

Eine Maßnahmenlücke in einen umsetzbaren Auftrag übersetzen.

Sie schildern die Lücke, wir ordnen betroffene Systeme und Verantwortlichkeiten ein – und benennen ein prüfbares Ergebnis.

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