Tag 1 kommt sicher – mit oder ohne funktionierende IT.
Ob Herauslösung eines Unternehmensteils (Carve-out) oder Ausgründung (Spin-off): Der Stichtag steht im Vertrag, aber Identitäten, Postfächer, Daten und Geräte hängen noch an der alten Organisation. Ohne Plan heißt das: ein erster Arbeitstag ohne Postfach und Dateien, Migrationen, die Inhalte verlieren, und Übergangsleistungen der abgebenden Seite (vereinbart im Transitional Service Agreement, TSA), die sich Monat für Monat verlängern und weiter Geld kosten – während Altzugriffe auf Ihre Daten offen bleiben. Wir geben Ihnen einen Plan für beides: einen arbeitsfähigen Tag 1 und eine Trennung, die zu Ende kommt – Restdaten gelöscht oder archiviert, Altzugriffe entzogen, Übergangsleistungen abgeschaltet.
Kontrollierte Trennung: Externe Treiber.
In der Übergangsphase verarbeitet die abgebende Organisation oft weiter Daten für die neue – Auftragsverarbeitung nach Art. 28, mit Vertrag, Weisungen und Löschung zum Ende. Das Datenmapping macht prüfbar, welche personenbezogenen Daten wandern und was zurückbleibt.
Mit der Trennung entsteht eine Organisation, deren Einordnung neu zu prüfen ist: Ob sie als besonders wichtige oder wichtige Einrichtung unter das BSIG fällt, hängt von Sektor und Größe ab (§ 28 BSIG); betroffene Einrichtungen trifft eine Registrierungspflicht (§ 33 BSIG). Ein dokumentierter Trennungsstand unterstützt diese Prüfung.
Die neue Gesellschaft braucht eigenen Versicherungsschutz – und beantwortet den Risikofragebogen zum ersten Mal: MFA, Backup, Admin-Rechte, offene Zugriffe der alten Organisation. Ein dokumentierter Migrations- und Trennungsstand liefert die Antworten.
Unsere technische Basis.
Angepasst an Ihre Umgebung und Lizenzen.
01 · Zielsysteme
Der neue Microsoft-365-Tenant – Identitäten in Microsoft Entra ID, Postfächer, Teams und SharePoint im Zielzustand; Geräte wechseln in eine eigene Verwaltung mit Microsoft Intune.
02 · Durchführung & Self-Service
AvePoint Fly überträgt Postfächer, Teams, SharePoint und OneDrive zwischen den Tenants; für die Übergangszeit laufen Zugriffe zwischen alter und neuer Umgebung kontrolliert über Microsoft Entra ID – befristet und dokumentiert.
03 · Prozess-Dokumentation & Ablauf
Jede Welle wird ein Vorgang, jeder Cutover-Schritt ein Change mit Spur – festgehalten in Jira Service Management.
Erst arbeitsfähig, dann vollständig getrennt – beides mit Termin.
Der Zuschnitt folgt Ihrer Ausgangslage und Lizenzsituation – der Kern ist in jedem Projekt derselbe. Sie nutzen andere Tools? Wir prüfen, wie sich unser Konzept am besten bei Ihnen abbilden lässt.
Tag-1-Bild & Datenmapping
Was am Stichtag funktionieren muss – E-Mail, Zusammenarbeit, Geräte, Support – und wodurch: vorab migriert oder übergangsweise aus der alten Umgebung bereitgestellt, mit befristetem Zugriff. Dazu das Mapping: Nutzer, Postfächer, Teams, Berechtigungen, Sonderfälle.
Ziel-Tenant & Identitäten
Architektur der neuen Umgebung: Konten, Domains, Mailfluss, Lizenzen und Geräteverwaltung – mit befristeten Zugriffen für die Übergangszeit.
Prozess: Wellen, Cutover, Exit
Migrationswellen mit Änderungsstopp (Freeze), Kommunikation und Rollback-Punkten; Exit-Kriterien für Übergangsleistungen und Altzugriffe – dokumentiert in Jira Service Management.
Pilot & Umsetzung
Migration je Welle durchgeführt und fachlich validiert – bis Restdaten gelöscht oder archiviert, Altzugriffe entzogen und der Betrieb an die neue Organisation übergeben ist.
Fragen vor dem Start.
Geht die Migration in einem Schritt, ohne Koexistenzphase?
Bei kleinen, sauber abgegrenzten Scopes manchmal. Häufig arbeiten beide Tenants eine Zeit lang nebeneinander – mit kontrollierten Zugriffen über Cross-Tenant-Mechanismen und einem festen Endtermin. Die Entscheidung folgt Tag-1-Ziel, Abhängigkeiten und Risikotoleranz.
Was kommt bei einer Tenant-Migration nicht vollständig mit?
Je Workload unterschiedlich: Berechtigungen, Freigabelinks, Chat-Historien, Apps und Metadaten haben Grenzen. Vor der Migration entsteht deshalb eine Migrationsmatrix je Workload – was übernommen wird, was neu aufgebaut wird, was validiert werden muss.
Ist AvePoint Fly gesetzt – oder gehen auch andere Wege?
Es gibt mehrere: Microsoft-Bordmittel decken Teile ab, AvePoint Fly bestimmte Workloads und Steuerungsanforderungen. Die Werkzeugwahl folgt Scope, Einschränkungen, Zeitplan und Lizenzierung – sie fällt im Konzept, vor der ersten Welle.
Wann ist Ihr Tag 1 – und was muss dann funktionieren?
30 Minuten Ausgangslage besprechen: Sie schildern Stichtag und Scope – etwa Nutzerzahl und bestehende Übergangsleistungen –, Loptr ordnet ein.
Der passende Einstieg ist manchmal ein anderer.
Nicht jede Trennung beginnt bei der Migration – vier typische Fälle:
Oder der Überblick: alle Lösungen im Bereich Multi-Tenant-Collaboration →