Ein Klick verschlüsselt alles – die Frage ist, wie schnell Sie zurück sind.
Viele Umgebungen verlassen sich auf Papierkorb, Aufbewahrungsrichtlinien oder ein Backup-Abo, dessen Umfang niemand geprüft hat – ein grüner Sicherungslauf beweist aber noch keinen Wiederanlauf. Im Ernstfall fehlen dann Prioritäten, Rollen und geübte Handgriffe; im Alltag kostet schon die Wiederherstellung eines einzelnen Postfachs Stunden, weil der Weg dahin nirgends steht. Wir geben Ihnen ein Konzept, das vom Ernstfall her denkt: was zuerst zurückkommt, wer es tut, wie lange es dauern darf – und Sicherungen, die genau dafür ausgelegt sind.
Wiederherstellen nach dem Ernstfall: Externe Treiber.
„Aufrechterhaltung des Betriebs, wie Backup-Management und Wiederherstellung nach einem Notfall, und Krisenmanagement“ – § 30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG (EU: Art. 21 Abs. 2 lit. c). Ein festgelegter Schutzumfang, Restore-Runbooks und dokumentierte Tests zahlen direkt auf diese Anforderung ein.
Richtlinien und Verfahren für die Datensicherung – mit festgelegtem Sicherungsumfang und Mindesthäufigkeit nach Kritikalität der Daten – sowie Wiedergewinnungs- und Wiederherstellungsverfahren (Art. 12 Abs. 1). Ein dokumentiertes Backup-Konzept mit Testprotokollen macht genau das prüfbar.
„Die Fähigkeit, die Verfügbarkeit der personenbezogenen Daten und den Zugang zu ihnen bei einem physischen oder technischen Zwischenfall rasch wiederherzustellen“ (Art. 32 Abs. 1 lit. c) – geübte Restore-Verfahren mit Zeitzielen zahlen auf diese Maßnahme ein.
Getrennt aufbewahrte Sicherungen, Wiederherstellungstests und deren Frequenz sind Standardfragen im Risikofragebogen. Ein Konzept mit Testprotokollen liefert die Antworten – vor dem Abschluss und im Schadenfall, wenn der Versicherer nach den Backups fragt.
Unsere technische Basis.
Angepasst an Ihre Umgebung und Lizenzen.
01 · Zielsysteme
Microsoft 365 – Exchange, SharePoint, OneDrive, Teams – und Microsoft Entra ID: Dort liegen die Daten und Konfigurationen, die im Notfall zurückkommen müssen.
02 · Durchführung & Self-Service
AvePoint Cloud Backup oder Microsoft 365 Backup sichern automatisiert und stellen granular wieder her – vom einzelnen Dokument bis zum Massen-Restore nach einem Angriff; je nach Lösung holen sich Anwender einzelne Dokumente und Mails selbst zurück, ohne Ticket. Die Auswahl folgt Ihrem Zielbild.
03 · Prozess-Dokumentation & Ablauf
Jeder Test wird ein Vorgang, jede Anpassung ein Change mit Spur – festgehalten in Jira Service Management.
Jedes Szenario bekommt ein Zeitziel, einen Verantwortlichen und einen geübten Weg zurück.
Der Zuschnitt folgt Ihrer Ausgangslage und Lizenzsituation – der Kern ist in jedem Projekt derselbe. Sie nutzen andere Tools? Wir prüfen, wie sich unser Konzept am besten bei Ihnen abbilden lässt.
Backup-Befund
Was heute gesichert ist und was fehlt: Workloads, Richtlinien, Ausschlüsse, Entra-Konfiguration, Berechtigungen fürs Zurückspielen – Lücken priorisiert nach Schadenpotenzial.
Kritikalität & Zeitziele
Die Wiederanlaufreihenfolge aus Geschäftssicht: Ein Restore des ganzen Bestands dauert Stunden bis Tage – die Reihenfolge entscheidet, wer zuerst wieder arbeiten kann. Deshalb: welche Bereiche zuerst, wie viel Datenverlust tragbar ist, wie schnell was wieder laufen muss – messbare Ziele je Bereich (RPO und RTO), vom Postfach bis zur Dateiablage.
Runbooks & Testplan
Je Szenario Rollen, Schritte, Kommunikation und Abnahme – vom gelöschten Postfach bis zum Ransomware-Fall. Geübt wird im festen Takt und von den Personen, die es im Notfall tun müssen; jeder Test misst die erreichte Zeit gegen das Zeitziel, Abweichungen werden Befunde – dokumentiert in Jira Service Management.
Pilot & Umsetzung
Die konfigurierte Backup-Lösung geht produktiv, der erste Restore-Test läuft mit Protokoll – Befunde werden nachverfolgt, das Konzept wird übergeben.
Fragen vor dem Start.
Reichen Papierkorb und Aufbewahrungsrichtlinien nicht aus?
Sie decken den Alltagsfall: versehentlich gelöscht, kürzlich überschrieben – innerhalb der jeweiligen Fristen. Sie liegen aber im selben Tenant und hängen an denselben Administratorrechten – wer die übernimmt, erreicht auch sie. Ein Backup-Konzept beantwortet deshalb den Ernstfall: verschlüsselte Inhalte, ein kompromittiertes Konto, gelöschte Entra-Konfiguration. Dafür braucht es eine Kopie außerhalb der Reichweite des Angreifers und einen geübten Weg zurück – beides wird gegen Ihre Szenarien geprüft.
Microsoft 365 Backup oder AvePoint Cloud Backup – was passt zu uns?
Das entscheiden Workloads, Entra-Abdeckung, Granularität der Wiederherstellung, Speicher- und Aufbewahrungsanforderungen – und die Kosten: Microsoft 365 Backup rechnet verbrauchsbasiert über Azure ab, AvePoint nach Lizenzmodell. Wir bewerten beide gegen Ihr Zielbild, bevor etwas eingerichtet wird.
Garantiert das Konzept die vollständige Wiederherstellung?
Nein – eine Garantie für jedes Schadensszenario gibt es bei keinem Anbieter. Was das Konzept liefert: einen geprüften Schutzumfang, geübte Abläufe und Testprotokolle. Damit wissen Sie, bevor etwas passiert, welches Szenario wie schnell zurückkommt – und wo ein Restrisiko bleibt.
Wann haben Sie zuletzt eine Wiederherstellung geübt?
30 Minuten Ausgangslage besprechen: Sie schildern Stand und Schmerzpunkte – etwa Backup-Abdeckung und den letzten Restore-Test –, Loptr ordnet ein.
Der passende Einstieg ist manchmal ein anderer.
Manchmal beginnt die Arbeit vor dem Backup – vier typische Fälle: