Systeme werden eingeführt – verabschiedet werden sie nie.
Das Support-Ende von Windows 10 hat es zuletzt vielen Unternehmen vorgeführt: Ein seit Jahren bekanntes Datum wird trotzdem zum Notprojekt, weil niemand über Systeme, Versionen und Fristen Buch führt. Solange nichts drängt, laufen Altsysteme weiter, Budget kommt erst mit dem Druck – und nach einer Abschaltung bleiben Daten, Konten, Schnittstellen und Verträge zurück. Wir geben Ihnen ein Konzept, das jedes System bis zum geordneten Ende führt: Fristenkalender mit Vorlauf, Entscheidungen mit Verantwortlichen und eine Stilllegung mit Checkliste – dokumentiert, automatisch überwacht, mit Nachweisen für Audit und Revision.
Sicher einführen, warten und stilllegen: Externe Treiber.
„Sicherheitsmaßnahmen bei Erwerb, Entwicklung und Wartung von informationstechnischen Systemen, Komponenten und Prozessen“ – § 30 Abs. 2 Nr. 5 BSIG (EU: Art. 21 Abs. 2 lit. e) – sowie die „Verwaltung von IKT-Systemen, -Produkten und -Prozessen“ (Nr. 9, EU: lit. i). Lebenszyklus-Standard, Fristenkalender und geregelte Stilllegung zahlen auf beide Anforderungen ein.
Die Inventare regelmäßig sowie bei jeder wesentlichen Änderung aktualisieren und für IKT-Altsysteme regelmäßig eine spezifische Bewertung des IKT-Risikos durchführen (Art. 8 Abs. 6 und 7) – Fristenkalender, Portfolio-Durchsichten und geregelte Stilllegung unterstützen genau diese Bausteine.
Datenschutz durch Technikgestaltung und Voreinstellungen (Art. 25) beginnt schon bei Auswahl und Einführung; die Pflicht zur Sicherheit der Verarbeitung (Art. 32 Abs. 1) endet erst, wenn Daten, Konten und Schnittstellen eines stillgelegten Systems kontrolliert abgewickelt sind. Ein geführter Lebenszyklus unterstützt beide Phasen.
Risikofragebögen fragen nach Systemen ohne Hersteller-Support und nach dem Umgang mit Sicherheitsupdates – die Antworten beeinflussen Prämie, Selbstbehalt und Deckung. Ein Fristenkalender mit Ablöseplan liefert die Antworten – und für Altsysteme, die bleiben müssen, die dokumentierte Ausnahme mit Schutzmaßnahmen.
Unsere technische Basis.
Angepasst an Ihre Umgebung und Lizenzen.
01 · Zielsysteme
Das Systemportfolio in Jira Service Management Assets: jedes System mit Status, Version, Support-Ende, Vertrag und Verantwortlichem – von der Fachanwendung über Server bis zu den Microsoft-365-Diensten.
02 · Durchführung & Self-Service
Microsoft Intune, Entra ID und Microsoft Defender for Endpoint liefern Geräte- und Versionsstände automatisiert; Fristen erzeugen Vorwarnungen und Aufgaben – abgestuft nach Kritikalität des Systems.
03 · Prozess-Dokumentation & Ablauf
Jede Entscheidung wird ein Vorgang, jede Ablösung ein Change, jede Stilllegung eine abgearbeitete Checkliste – festgehalten in Jira Service Management.
Je kritischer das System, desto länger der Vorlauf.
Der Zuschnitt folgt Ihrer Ausgangslage und Lizenzsituation – der Kern ist in jedem Projekt derselbe. Sie nutzen andere Tools? Wir prüfen, wie sich unser Konzept am besten bei Ihnen abbilden lässt.
Portfolio-Befund
Ihre Systeme im Überblick: Versionen, Support-Status, Verträge und Verantwortliche zusammengetragen – die dringenden Fälle zuerst, etwa Systeme, deren Hersteller-Support bereits endete.
Lebenszyklus-Standard & Fristenkalender
Ein Statusmodell mit Pflichtangaben je System und ein Kalender für Support-Enden, Verträge und Zertifikate – mit Vorwarnzeiten, die zur Kritikalität passen.
Entscheidungs- und Ausnahmeprozess
Modernisieren, ersetzen oder geordnet weiterbetreiben: jede Entscheidung mit Verantwortlichem und Termin; Ausnahmen bekommen Schutzmaßnahmen und ein Enddatum – als Abläufe in Jira Service Management.
Pilot & Umsetzung
Kalender und Abläufe gehen mit einem priorisierten Ausschnitt in Betrieb; die erste Stilllegung läuft mit Checkliste – Daten, Konten, Schnittstellen, Zertifikate und Verträge kontrolliert beendet.
Fragen vor dem Start.
Ist das mehr als ein Kalender mit Support-Enden?
Ja. Der Kalender ist das Signal – dahinter stehen Verantwortliche, die entscheiden, Budgetvorlauf für Ablösungen und eine Stilllegung mit Checkliste, nach der nichts unbemerkt weiterläuft.
Woher kommen die Support- und Versionsdaten?
Aus Herstellerangaben, Verträgen und technischen Quellen wie Microsoft Intune. Wo keine automatische Quelle existiert, bestätigt der Verantwortliche den Stand im festen Zyklus. Wie verlässlich jede Quelle ist, wird im Befund bewertet.
Was passiert mit Systemen, die wir nicht rechtzeitig ablösen können?
Sie bekommen eine dokumentierte Ausnahme: Begründung, Schutzmaßnahmen, Verantwortlichen und ein Enddatum mit erneuter Entscheidung. So bleibt der Weiterbetrieb eine Entscheidung mit Nachweis – und taucht in jeder Portfolio-Durchsicht wieder auf.
Welche Ihrer Systeme verlieren in den nächsten zwölf Monaten den Hersteller-Support?
30 Minuten Ausgangslage besprechen: Sie schildern Stand und Schmerzpunkte – etwa Altsysteme im Betrieb und anstehende Support-Enden –, Loptr ordnet ein.
Der passende Einstieg ist manchmal ein anderer.
Hinter einem Lifecycle-Problem steht oft ein anderes – vier typische Ausgangslagen:
Oder der Überblick: alle Lösungen im Bereich IT Governance & Cloud Operations →